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Monitoring: Wie du deine Marketingziele überwachst

02. März 2021

Website, Blog, Social Media, Newsletter, Google Ads – für dein Online Marketing kannst du viele Kanäle nutzen. Ein Vorteil von Online Marketing: Es gibt viele Daten. Ein Nachteil von Online Marketing: Es gibt viele Daten. Bei den verschiedenen digitalen Kanälen kann es schwierig sein, den Überblick zu behalten. Jedoch sind die Erkenntnisse wichtig, damit Unternehmen wissen, ob sie ihre Marketingziele auch erreichen.

Dafür müssen sämtliche Aktivitäten überwacht und überprüft werden. Allerdings ist genau das eine der größten Herausforderungen in deutschen Unternehmen. Das sagten 129 der insgesamt 400 Befragten in der Marktforschung, die COCO mit Appinio durchgeführt hat. Die folgenden Tipps zeigen dir, wie du wichtige Kennzahlen überwachen und deine Marketingziele erreichen kannst.

 

Marketingziele überwachen – warum ist das notwendig?

Digitale Kommunikation ist für Unternehmen unverzichtbar. Das gilt für große Konzerne, genauso wie für Einzelhandel, die Arztpraxis, den Anwalt, das Restaurant oder einen Verein. Eine eigene Homepage, eine Fanpage bei Facebook oder ein Newsletter können sich positiv auf ein Unternehmen auswirken. Aber was ist mit den Marketingzielen? Schließlich dient jede Marketingmaßnahme auch einem Marketingziel. Damit du weißt, ob dein Marketing auch wirklich effektiv ist, solltest du dich auf mehr verlassen als nur auf ein Gefühl. Um deine Marketingziele zu erreichen, ist ein Monitoring unerlässlich.

 

Was ist Marketing Monitoring und wie hilft es bei deinen Marketingzielen?

Der Begriff Monitoring kommt aus dem Englischen und bedeutet „überwachen“. Im Marketing geht es beim Monitoring um das Überwachen der Wirksamkeit von bestimmten Aktivitäten. Monitoring ist eines der wichtigsten Instrumente im Marketing. Nur so können Verantwortliche wissen, wo sie mit ihrer digitalen Kommunikation stehen.

Beim Monitoring geht es um die ständige Überwachung von bestimmten Kennzahlen, sogenannte Key Performance Indicators (KPIs).

Diese Kennzahlen messen verschiedene Bereiche eines Online Auftritts. KPIs erlauben einen Rückschluss darauf, wie erfolgreich bestimmte Aktivitäten sind. Durch regelmäßiges Monitoring machst du die Wirksamkeit deines Marketings transparent. Nur so kannst du feststellen, ob beispielsweise eine Werbung auf dein Marketingziel eingezahlt hat, ob sie wirkungslos oder gar schädlich für deine Marke war.

 

Kleine Anleitung: In vier Schritten zu deinem Marketing Monitoring

Weder bei einem Unternehmen noch bei einem Café sollten Marketingziele vernachlässigt werden. Selbst wenn pro Woche nur wenig Zeit für Marketing bleibt, lohnt es sich, die eigenen Maßnahmen im Blick zu behalten. Wenn du deine Marketingziele überwachst, weißt du …

  • wie sich digitale Kanäle wie Onlineshop, Blog und Social Media entwickeln.
  • wie gut eine Kampagne bei potenziellen Kunden ankommt.
  • … wie Erfolge und Misserfolge zustande kommen und wie du Projekte optimieren kannst.

 

1. Definiere wichtige Kennzahlen für deine Marketingziele

Page Impressions, Visits, Likes, Interaktionen, Öffnungsrate, Bouncerate, Leads – je nach Kanal und Marketingziel sind unterschiedliche Kennzahlen relevant. Für dein Monitoring musst du die geeigneten KPIs definieren und regelmäßig prüfen.

Während für einen Onlineshop KPIs wie Kosten pro Bestellung (Cost per Order) und Check-out Abbrüche wichtig sind, sind es für einen Blog Page Impressions (Seitenaufrufe) und Visits (Seitenbesuche). Bei KPIs ist es immer wichtig, sie ins Verhältnis zu setzen. Andernfalls bleibt deren Aussagekraft eher gering.

 

2. Lege einen Zeitraum fest

Wer überwacht die Marketingziele? Brauchst nur du das Monitoring oder ist es auch für andere Mitarbeiter relevant? Ein Marketing-Manager interessiert sich für andere KPIs als ein Geschäftsführer. Auch das zeitliche Intervall variiert. Ein Geschäftsführer will die wichtigsten Erkenntnisse einmal pro Monat sehen oder zum Ende einer Kampagne. Es sei denn, er übernimmt das Marketing selbst. Ein Marketing-Manager sollte die Wirksamkeit der Maßnahmen täglich überprüfen.

Allgemein gilt: Die Menge der Kennzahlen und die Regelmäßigkeit der Überwachung sinken mit steigender Managementstufe.

 

3. Betrachte den Kontext und interpretiere die Ergebnisse für deine Ziele

Das Ergebnis eines Marketing-Monitorings ist ein Reporting. Also ein Bericht der wichtigsten Erkenntnisse. In dem Reporting sollte mehr enthalten sein als nackte Kennzahlen. Eine kurze Interpretation darf nicht fehlen. Schließlich ist dein oberstes Ziel für deinen Social Media Auftritt sicher nicht, nur neue Follower bei Instagram oder viele Likes auf Facebook zu erzielen. Viel eher willst du neue Kunden gewinnen und sie an deine Marke binden.

Dementsprechend solltest du beim Marketing Monitoring immer auf den Kontext achten. Wie viele Personen haben regelmäßig die Website besucht? Wie effektiv war die Marketingstrategie? Wie viel Gewinn wurde mit welchen Ausgaben erzielt? Diese Fragen können dir dabei helfen, dein Reporting sinnvoll aufzubereiten.

 

4. Wähle das richtige Tool aus

Wie du bestimmt bemerkt hast, ist es aufwendig, eine aussagekräftige Übersicht zu erstellen. Glücklicherweise gibt es dafür verschiedene Lösungen auf dem Markt. Diese Tools machen die Arbeit für dich. Sie tragen die wichtigsten Kennzahlen zusammen, überwachen diese und werten sie aus. Doch eine noch bessere Lösung als viele einzelne Tools ist eine zentrale Lösung für das eigene Marketing. Das gaben auch 63,5 Prozent der Teilnehmer in der anfänglich erwähnten Marktforschung an.