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Wie erstelle ich einen Redaktionsplan?

24. Juni 2021

Viele Menschen lesen regelmäßig deinen Blog, folgen dir auf Instagram und öffnen deinen Newsletter. Außerdem wächst die Zahl deiner Abonnenten auf Social Media stetig. Wenn du das noch nicht erreicht hast, könnte ein Grund dafür die zu niedrige Posting-Frequenz sein. Deine Leserinnen und Leser erwarten regelmäßig neue und interessante Inhalte von dir.

Dabei ist es egal, ob du eine Anwaltskanzlei hast, im Einzelhandel tätig oder Handwerker bist. Fehlt auf deinen digitalen Kanälen der aktuelle Inhalt, verabschieden sich deine Follower schnell wieder. Mit einem Redaktionsplan kannst du das vermeiden.

 

Warum ein Redaktionsplan wichtig ist

Ein Redaktionsplan ist nichts anderes, als eine Übersicht über neue Beiträge auf deinen Kanälen. Dazu zählen unter anderem Blog, Newsletter, Pressemitteilungen und Social Media Profile bei Instagram, Facebook, TikTok, Xing oder LinkedIn. In jedem Medienunternehmen gibt es einen Redaktionsplan. Darin sind neue Beiträge, Zeitpunkt der Veröffentlichung, Zuständigkeiten und wiederkehrende Themen festgehalten.

Ein Redaktionsplan hilft dir dabei, dich und dein Team zu disziplinieren und dein Marketing Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Fünf Vorteile eines Redaktionsplans

  • Mehr Struktur durch eine langfristige Planung
  • Regelmäßige Inhalte für Social Media, Website und Co.
  • Überblick über Themen und Ressourcen
  • Erinnerung an wichtige Events wie Messen oder besondere Feiertage
  • Optimierung von Workflows

 

Kleine Anleitung: in 3 Schritten zum Redaktionsplan

Einen Redaktionsplan erstellen – das klingt sehr aufwendig. Ist es aber gar nicht. Im Internet gibt es viele kostenlose und kostenpflichtige Vorlagen. Es gibt auch verschiedene Tools, die bei der Planung helfen wollen. Je nachdem wie umfangreich du deinen Redaktionsplan erstellen willst, reicht in der Regel eine Excel-Tabelle aus.

 

1. Wichtige Fragen, bevor du loslegst

Der Redaktionsplan geht Hand in Hand mit deinem Marketing. Denn du solltest dir wie für deine Marketing-Strategie dieselben Fragen stellen: Was will ich mit meinem Content erreichen? Wer ist meine Zielgruppe? Welche Inhalte konsumiert meine Zielgruppe? Wo hält sich meine Zielgruppe online auf?

Für eine langfristige Content-Planung muss das zu Beginn geklärt sein. Andernfalls bringt dir der beste Redaktionsplan nicht das gewünschte Ergebnis.

 

2. Der Aufbau eines Redaktionsplans

Welche Infos für deinen Redaktionsplan relevant sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum Beispiel: die Größe deines Teams, verschiedene Projekte, externe Agenturen, Kanäle. Möchtest du einen einfachen Redaktionsplan erstellen, sollten diese Spalten nicht fehlen:

  • Thema des Inhalts
  • Verfasser oder zuständiger Mitarbeiter
  • Format des Inhalts (Blog-Artikel, eBook, Foto etc.)
  • Call-to-Action
  • Zielgruppe des Beitrags
  • Geplante Veröffentlichung
  • Deadline (Abgabetermin)
  • Kanäle für die Verteilung
  • SEO-Keywords, die verwendet werden sollen
  • Status der einzelnen Projekte

 

3. Alles in einem Kalender bündeln

Damit du auch wirklich den Überblick behältst, solltest du alle wichtigen Infos in einem Redaktionsplan bündeln, auf den alle zuständigen Mitarbeiter zugreifen können. Falls du ein Unternehmen hast, das auch Zielgruppen in anderen Ländern erreichen will, kannst du für jedes Land einen eigenen Redaktionsplan erstellen.

Damit du deine Inhalte gelassen veröffentlichen kannst, sollte deine Planung einen längeren Zeitraum abdecken, beispielsweise ein Quartal, ein halbes oder ein ganzes Jahr. In der Praxis ist das nicht immer leicht umzusetzen. Insbesondere dann, wenn nur wenige Ressourcen zur Verfügung stehen. Bedenke, dass auch große Redaktionen im Voraus planen. Erfolgreiche Journalisten arbeiten nicht erst einen Redaktionsplan ab und erstellen unter Druck kurzfristig einen neuen.

 

Mit COCO nie mehr eine Deadline verpassen

Immer guter Content – und diesen auf allen relevanten Kanälen teilen? Das ist viel Arbeit und Organisation. Das Marketing System COCO unterstützt dich bei der Planung und Veröffentlichung. Damit kannst du unter anderem mit nur einem Mausklick auf allen deinen Kanälen posten. Gleichzeitig erhältst du wichtige Statistiken, wie gut deine Inhalte bei deiner Zielgruppe ankommen und wo du dich verbessern kannst.

Du hast keine Zeit, selbst gute Texte zu schreiben? Auch dabei hilft dir COCO. Ausgebildete Redakteure nehmen dir die Arbeit ab und erstellen deinen nächsten Blog-Artikel. Deine Texte kannst du direkt über COCO beauftragen.