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Foto: Firmbee.com, Unsplash

Warum Duplicate Content schlecht für deine Website ist

22. Juli 2021

Auf dem Blog, auf der Website, für Facebook, Instagram, im Newsletter. Alle digitalen Kanäle haben etwas gemeinsam: Sie werden mit Inhalten gefüllt und das regelmäßig. So pflegen Unternehmen und Vereine die Verbindung zu ihren Kunden und Mitgliedern. Dennoch kann das sehr mühsam sein.

Neben anderen täglichen Aufgaben bleibt nicht immer genug Zeit, um einen neuen Artikel für den Blog zu schreiben. Wäre es da nicht eine geeignete Lösung, Inhalte zu duplizieren? Im Fachjargon nennt man das Duplicate Content. Doch davon solltest du dringend die Finger lassen.

 

Was ist Duplicate Content?

Duplicate Content sind zu Deutsch doppelte Inhalte, die über verschiedene URL-Links erreichbar sind. Das heißt, ein und derselbe Inhalt ist komplett oder in Teilen auf mehreren Webseiten veröffentlicht. Man unterscheidet dabei zwischen internem und externem Duplicate Content. Interner Duplicate Content entsteht beispielsweise, wenn du einen alten Blog-Artikel erneut veröffentlichst.

Externer Duplicate Content kommt vor, wenn man sich mit fremden Federn schmückt und die Inhalte anderer Webseiten einfach kopiert und unter dem eigenen Namen veröffentlicht. In beiden Fällen kann das schlechtere Rankings bei Google bedeuten.

 

Wie interner Duplicate Content entsteht

Interner Duplicate Content kommt zum Beispiel vor, wenn ein und derselbe Inhalt unter mehreren URLs auf deiner Website auffindbar ist. Eine Ursache dafür kann sein, dass derselbe Content auf mehreren Webseiten veröffentlicht wird. Aber auch gewisse Parameter eines Filters in der URL können Duplicate Content erzeugen.

Inhalte können auch als interner Duplicate Content gelten, wenn du beispielsweise deine Website als Desktop-Version anbietest und es eine zusätzliche Version für mobile Endgeräte gibt.

 

Wie externer Duplicate Content entsteht

Noch schlechter als doppelte Inhalte auf dem eigenen Webauftritt wirkt sich externer Duplicate Content auf dein Google-Ranking aus. Das bedeutet, dass die gleichen Inhalte auf zwei oder mehreren Domains vorhanden sind. Das kann durch oben beschriebenes Abschreiben passieren.

Neben dem Inhaltsklau gibt es aber auch andere Ursachen. Zum Beispiel kann ein Unternehmen mehrere Domains besitzen wie „www.die-firma.de“ und „www.diefirma.de“. Solange es eine sogenannte 301-Weiterleitung zur Hauptdomain gibt, ist das für Google kein Problem. Eine 301-Weiterleitung sagt dem Browser, dass eine URL dauerhaft umgezogen wurde. Gibt es diese Weiterleitung nicht, wertet Google die Domains als unterschiedlich mit demselben Inhalt.    

Weitere Möglichkeiten für externen Duplicate Content sind Inhalte, die über einen RSS-Feed eingespielt werden oder verschiedene Sprachversionen einer Website.

 

Wie deine Website unter Duplicate Content leidet

Duplicate Content ist also nicht nur eine Frage der Erstellung von Texten, sondern auch der Programmierung. Findet Google auf deinen Angeboten doppelte Inhalte, musst du mit Konsequenzen rechnen. Google will umgehen, dass Userinnen und User unter verschiedenen Suchergebnissen denselben Content finden. Das könnte sonst zu einem negativen Nutzererlebnis bei Google führen – was die Suchmaschine unbedingt vermeiden will.

Bewertet Google eine Webseite als Duplicate Content, können zwei Strafen drohen. Entweder wird die Seite als weniger wichtig eingestuft und erhält ein schlechteres Ranking. Oder die Seite wird komplett aus dem Google-Index entfernt und verschwindet damit komplett aus den Suchergebnissen.

Beides kann übrigens auch passieren, wenn jemand Content von deiner Homepage stiehlt. Zum Hintergrund: Ein Google-Bot durchsucht Webseiten und fügt sie zum Google-Index hinzu. Der Index ist die Datenbank von Google mit allen Webadressen, die bei den Suchanfragen in der Ergebnisliste angezeigt werden. Aber für die Suchmaschine ist nicht immer ersichtlich, welche Seite das Original ist. Somit könnte Google auch die Original-Webseite abstrafen.

 

Wie du doppelte Inhalte erkennst und einer Google-Strafe entgehst

Egal, ob ungewollt oder nicht, gegen Duplicate Content solltest du unbedingt vorgehen. Dazu gehört, dass du alle deine Webseiten regelmäßig auf SEO-Fehler untersuchst.

Es gibt mehrere kostenlose Online-Tools, die deinen Webauftritt auf doppelten Content prüfen und SEO-Fehler anzeigen. Du kannst auch Google selbst nutzen. Gib dafür in der Google-Suche ganze Sätze oder Passagen in Anführungszeichen ein. Gibt es mehrere Treffer, handelt es sich um Duplicate Content.

 

Fünf Tipps, wie du Duplicate Content vermeidest

  1. Verwende Umleitungen, um Google auf die Original-Domain zu verweisen.
  2. Plane deine Website so, dass Inhalte zu einem Thema immer nur unter einer URL verfügbar sind.
  3. Verwende Canonical Tags, wenn es mehrere Versionen eines Inhalts gibt. Google weiß dann, welche die relevante ist. Diese Tags teilen dem Browser mit, dass eine bestimmte URL die Kopie einer anderen Webseite ist.
  4. Nutze Alternate-Links, um Google darauf hinzuweisen, welche Sprachversion für welches Land angezeigt werden soll.
  5. Setze auf individuelle Inhalte (Unique Content). Vermeide dagegen, Content doppelt oder mehrfach zu verwerten.


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