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Landing Page: Was ist das eigentlich?

22. Dezember 2020

Du willst mehr Downloads deiner App, E-Mail-Adressen sammeln, Anmeldungen für einen Newsletter generieren oder dein Produkt verkaufen? Egal, wie dein Ziel explizit aussehen mag, du willst aus dem Besucher deiner Website einen zahlenden Kunden machen. Das gelingt mit der richtigen Landing Page.

Aber was ist das überhaupt? Was unterscheidet eine Landing Page von einer anderen Webseite? Und warum sind Landing Pages wichtig? Tauche mit uns tiefer ins Marketing ein und überzeuge dich vom Nutzwert einer Landing Page.

 

Definition: Was ist eine Landing Page?

Eine Landing Page oder auch Landingpage ist auf Deutsch eine Lande-Seite. Der Begriff aus dem Marketing bezeichnet eine Webseite, die im Zuge einer Werbekampagne erstellt wurde. Das Ziel einer Landing Page ist es, Leads zu generieren.

Ein Lead beschreibt einen Besucher, der sein Interesse für ein Angebot zeigt, zum Beispiel weil er die Homepage besucht. Dieser Besucher gibt freiwillig seine Kontaktdaten preis und stellt sie zur Verfügung für weitere Marketingmaßnahmen. Bei der Leadgenerierung geht es darum, die Conversion zu erhöhen. Im Online Marketing bedeutet das, aus einem Interessenten einen zahlenden Kunden zu machen. Landing Pages werden somit in der Werbung auf allen möglichen digitalen Kanälen eingesetzt. Zum Beispiel gibt es Landing Pages im Display Marketing, E-Mail-Marketing oder bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Häufig sind Landingpages nicht über das offizielle Menü auffindbar. Sie werden in der Regel nur über eine interne Verlinkung erreicht, wie etwa durch eine Call-to-Action. Eine Call-to-Action beschreibt im Marketing eine aktive Handlungsaufforderung.

 

Landing Page oder Homepage – was ist der Unterschied?

Vielleicht fragst du dich jetzt: „Wozu brauche ich eine Landing Page? Ich habe doch eine Homepage!“ Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Deine Landing Page fasst die wichtigsten Informationen zu einem Thema kompakt zusammen. Der Besucher landet direkt auf einer Landing Page, nachdem er gezielt eine Anzeige angeklickt hat. Damit hat der User eine gewisse Erwartung an die Landingpage.

 

3 Gründe, warum du eine Landing Page brauchst

Stell dir eine Webseite mit mehreren Zielen vor und eine Landing Page mit nur einem Ziel. Es liegt auf der Hand, dass die Landing Page viel wahrscheinlicher deine Conversion Rate steigern wird. Eine Landing Page ist ein wichtiger Hebel, den du für mehr Umsatz betätigen solltest. Wir liefern dir drei gute Gründe:

  1. Mehr Besucher auf deinem Internetauftritt: Attraktiv gestaltete Landing Pages landen weiter oben in Suchmaschinen wie Google. Mit jeder neuen Landing Page erhöhst du die Chance, im Internet besser gefunden zu werden.
  2. Mehr Chancen für Leadgenerierung: Erhöht ein Unternehmen die Anzahl seiner Landingpages von 10 auf 15, verzeichnet es um bis zu 55 Prozent mehr Leads. Bei 40 oder mehr Landingpages können sogar bis zu 120 Prozent mehr Leads generiert werden. Das ergab eine Umfrage des Unternehmens HubSpot unter 3.400 Marketing-Spezialisten.
  3. Mehr Fokus auf den User: Indem du den Besuchern deiner Website auf einer Landing Page genau präsentierst, was sie sehen wollen, erfüllst du deren Erwartung. Gleichzeitig richtest du den Fokus des Besuchers auf dein Angebot. Du kannst verschiedene Landing Pages je nach Zielgruppe einsetzen.

 

Das musst du beim Aufbau deiner Landing Page beachten

Damit du deine Landing Page auch effektiv für dein Marketing einsetzen kannst, muss der Aufbau stimmen. Wir verraten dir, worauf du achten musst, damit du einen Handlungsimpuls beim User auslöst.

 

Erfülle die Erwartungen der Besucher

Wie bereits erwähnt, gelangt der Besucher über eine bestimmte Werbung auf deine Landing Page. Er hat eine bestimmte Erwartung, die deine Landingpage auch erfüllen sollte. Außerdem sollte deine Landing Page optisch an die Werbung angelehnt sein – für die Wiedererkennung. Alle Inhalte, die den User ablenken könnten, haben auf der Landing Page nichts verloren. Je nach Ausrichtung der Website gibt es Kontaktformulare oder Buttons. Links zu anderen Websites lässt du besser weg, da sie den User von deinem Angebot wegführen. Oberstes Gebot: Was in der Werbung angekündigt und versprochen wurde, muss nun auch erfüllt werden.

 

Präsentiere dein Angebot kompakt

Lange Texte oder stundenlange Videos haben auf deiner Landing Page nichts verloren. Der typische User im Internet will nur wenig Zeit investieren, um an Informationen zu kommen. Ob sich ein Interessent intensiver mit deiner Landing Page auseinandersetzt, entscheidet er schon in den ersten fünf bis zehn Sekunden. Fällt die Entscheidung positiv aus, sollten die Informationen dennoch kompakt sein. Für den Erfolg deiner Landing Pages lautet das Motto: „So viel wie nötig und so wenig wie möglich“. Das kannst du am besten mit Elementen wie Listen, Überschriften und Aufzählungen umsetzen.

Achte auf ein responsives Webdesign, damit deine Landing Page sowohl am PC als auch auf dem Smartphone optimal dargestellt wird. Das gilt übrigens für deinen kompletten Internetauftritt.

 

Baue Vertrauen zum User auf

Eine gute Landing Page stärkt das Vertrauen des Nutzers in das Angebot. Das gelingt einerseits durch das Design und die Struktur, andererseits durch Informationen wie Bewertungen oder Zertifikate. Vertrauen geht einher mit Transparenz – es sollte ersichtlich sein, wer hinter dem digitalen Angebot steckt.

 

Call-to-Action: Öffne dem Besucher die Tür

Deine Landing Page verfolgt ein bestimmtes Ziel. Damit der Besucher entsprechend reagieren kann, darf die Call-to-Action nicht fehlen. Die Handlungsaufforderung wird prominent platziert, so dass sie nicht übersehen werden kann. Eine Call-to-Action könnte das Ausfüllen eines Kontaktformulars sein oder der Kauf eines Produkts.

Unser Tipp: Falls du die Kundenbindung weiter stärken willst, erstelle eine Webseite für ein Dankeschön. Hat sich ein Kunde beispielsweise über die Call-to-Action für deinen Newsletter angemeldet, kommt er zur Dankesseite und erhält eine E-Mail zur Bestätigung.

 

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