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Der richtige Content für dein Marketing

06. Mai 2021

Sei es ein Unternehmen, ein Verein, eine Anwaltskanzlei oder ein Arzt. Ein gutes Produkt, eine gute Dienstleistung oder kompetente Beratung sind wichtig für deren Erfolg. Aber das allein reicht lange nicht mehr aus. Im Internet tobt ein unerbittlicher Wettkampf um die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden. Eine Werbung hier, ein neues Video auf Youtube dort, ein Service-Artikel auf dem Blog und da eine aktuelle Podcast-Folge auf Spotify.

Ohne überzeugende Inhalte geht eine Marke unter. Content gibt es an jeder Stelle im Internet. Und wer gutes Marketing machen will, braucht guten Content.

 

Die Bedeutung von Content im Marketing

Im Grunde genommen besteht unsere Welt aus Inhalten – online und offline. Sei es das Gespräch mit einer Freundin, die Textnachricht an die Mutter oder eben die Werbung bei Google. Deshalb ist es nur logisch, dass Content eines der wichtigsten Instrumente im Marketing ist.

Content beeinflusst jede Phase der Customer Journey und sollte auch an den jeweiligen Touchpoints eingesetzt werden. Doch Inhalte für Werbung allein reichen schon lange nicht mehr aus. Die Gründe sind zum einen die zunehmende Werbeblindheit der Nutzer. Zum anderen sind es technische Möglichkeiten wie AdBlocker (Werbeblocker), um Werbung zu umgehen. Dementsprechend hat sich der Einsatz von Inhalten im Marketing weiterentwickelt: Content Marketing.

 

Warum Content Marketing wichtig ist

Das Ziel jeder Marketingstrategie im Content Marketing lautet: Die Zielgruppen mit wertvollem Inhalt erreichen, unterhalten und überzeugen. Dieses Marketing Ziel wird unter anderem durch Leadgenerierung, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Linkbuilding erreicht. Weitere Teilbereiche von Content Marketing sind Public Relations, Social Media und E-Mail-Marketing. 

Content Marketing bringt unter anderem diese fünf Vorteile mit sich:

  1. Bessere Rankings in Suchmaschinen wie Google
  2. Mehr Interaktion mit den Zielgruppen auf Social Media
  3. Höhere Öffnungsrate von Links im Newsletter
  4. Gesteigertes Vertrauen in die Marke
  5. Mehr Umsatz durch Aufbau einer Kundenbeziehung

Noch mehr Hintergründe und Tipps zu Content Marketing findest du hier.

 

Content-Arten und -Formate für dein Content Marketing

Den Komplex Content kannst du dir wie ein Haus vorstellen. Der Content bildet das Dach. Die Content-Formate sind die einzelnen Räume im Haus. Und die Content-Arten tragen das Gebäude als Fundament. Bei der Content-Erstellung (Content Creation) setzt du dein Dach im Idealfall auf mehrere Räume und ein solides Fundament. Das heißt, für eine Content-Idee wählst du idealerweise mehrere Content-Formate und -Arten aus.

Denn je nach Intention, Plattform und Konsumverhalten der Zielgruppen können sich unterschiedliche Content-Arten/-Formate anbieten.

 

Content-Formate als Basis für die Content-Erstellung

Bevor du an einer eigenen Marketingstrategie tüftelst, solltest du zunächst die Content-Formate kennen, die du nutzen kannst. Content-Formate lassen sich grob aufteilen in:

  • Text und textbasierter Inhalt (z.B. Ratgeber, Anleitung, Liste)
  • Visuelle Formate (z.B. Bilder, Illustration, Infografik)
  • Video (z.B. Tutorial, Animation)
  • Audio (z.B. Podcast, Song)
  • Interaktive Formate (z.B. Konfigurator, App, Event)

 

Große Auswahl an Content-Arten

Die Anzahl an Content-Arten ist immens groß. Durch neue Technologien und Plattformen kommen ständig neue Möglichkeiten hinzu. Achte am besten auf einen ausgewogenen Mix in der Content Creation. So sorgst du für die nötige Abwechslung.

Eine unvollständige Auflistung von möglichen Content-Arten:

  • Blog-Artikel
  • Meme
  • Gewinnspiel
  • Quiz
  • Whitepaper
  • E-Paper
  • Webinar
  • Guide
  • FAQ
  • Checkliste
  • Live-Stream
  • Video-Coaching
  • Digitale Messe
  • Spiel
  • Checkliste

 

Warum erfolgreicher Content verschiedene Gesichter haben sollte

Doch wieso soll es mehrere Content-Formate und -Arten für ein Thema geben? Weil ein Haus auf einem breiten Fundament besser steht. So können Unternehmen Synergieeffekte für ihren Content nutzen. Gleichzeitig lassen sich dadurch die verschiedenen Vorlieben der Zielgruppen berücksichtigen.

Das folgende Praxis-Beispiel verdeutlicht das: Ein Handwerker will online über die größten Fehler von Hobby-Handwerkern im Eigenheim aufklären. Das Thema will er als Audio umsetzen (Content-Format), deshalb nimmt er einen Podcast auf (Content-Art). Im Podcast verweist er auf seinen Blog. Denn er bereitet den Inhalt auch textlich und visuell (Content-Format) auf. Dafür hat er einen Blog-Artikel mit Bildern (Content-Art) veröffentlicht.

Auf diese Inhalte weist der Handwerker wiederum auf Social Media hin. Für Instagram entscheidet er sich für eine audiovisuelle Umsetzung (Content-Format). Deshalb nimmt er ein Reel auf und veröffentlicht ein Posting (Content-Arten). Für Facebook postet er einige Bilder als Slideshow (Content-Art), die Lust auf den Blog-Artikel machen sollen. So hat der Handwerker sein Thema weit gestreut und kann maximal viele potenzielle Kunden erreichen.

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