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Foto: Marcos Paulo Prado, Unsplash

Guide: Blog starten in fünf Schritten

15. Juli 2021

Ein eigener Blog erhöht die Sichtbarkeit im Internet. Das gilt nicht nur für Content Creator und Blogger, sondern auch für Unternehmen, Vereine oder Anwälte. Mit einem Blog kann die eigene Marke gestärkt werden. Im Content Marketing sind Blogs nicht mehr wegzudenken. Auch für Internetnutzer nimmt die Bedeutung von Blogs zu.

Für Unternehmen ist ein Blog vor allem interessant, um Conversions zu steigern. Also um beispielsweise einen Leser in einen Kunden umzuwandeln. Trotzdem gibt es einiges zu beachten, wenn du einen Blog starten willst. Diese Tipps helfen dir dabei.

 

Warum Unternehmen einen Blog starten sollten

Einen Blog schreiben schon lange nicht mehr nur Privatpersonen. Unternehmen treten in Kontakt mit ihren potenziellen Kunden über Corporate Blogs (Unternehmensblogs). Der Blog ist also ein Marketing Kanal. Dementsprechend werden auf Blogs Informationen zu Produkten, deren Anwendung oder Hintergrundwissen veröffentlicht. Gleichzeitig kann es auf einem Blog auch darum gehen, das Image als Arbeitgeber zu pflegen oder über soziales Engagement öffentlich zu bloggen.

Wenn Unternehmen einen Blog starten, hilft das dabei, sich der Zielgruppe nahbar und persönlich zu zeigen. Nicht zuletzt ist ein Corporate Blog deshalb essenziell fürs Marketing. Im Gegensatz zu einem privaten Blog kann er außerdem in verschiedenen Gewändern kommen: Themen-Blogs, Service-Blogs, News-Blogs.

 

Schritt für Schritt einen Blog starten

Einfach hinsetzen, lostippen und einen Blog starten? Ganz so simpel ist es dann allerdings nicht. Ein Blog bedeutet auch Arbeit. Keine Sorge: Auch Anfänger können einen Blog starten, wenn sie diese Anleitung befolgen.

 

1. Schritt: Finde eine Ausrichtung für den Blog

Bevor du loslegst, musst du dir überlegen, wie du den Blog gestalten willst. Wen soll der Blog ansprechen? Welches Thema willst du behandeln? Wie soll das Unternehmen präsentiert werden? Was interessiert deine Zielgruppe? Ausrichtung und Zielgruppe sind die Basis, bevor du einen Blog starten kannst.

 

2. Schritt: Ideen für einen Blog finden

In der Regel hat jeder, der einen Blog starten will, eine Vision. Somit dürftest du schon einige Themenideen gesammelt haben. Allerdings wiederholt sich dieser Arbeitsschritt auch für Blogger-Profis. Denn ein Blog braucht regelmäßig frische Inhalte für neue Artikel. Sowohl für Anfänger als auch für alte Hasen ist es wichtig, sich beim Bloggen stetig inspirieren zu lassen.

Dafür kannst du den Austausch mit deinen Kunden und Mitarbeitern nutzen. Sei aufmerksam in Gesprächen mit Freunden und Familie. Auf anderen Blogs kannst du dich ebenfalls inspirieren lassen. Welche Themen behandeln konkurrierende Unternehmen? Welcher Blog ist deinem ähnlich? Was macht dieser besser?

Ebenso können Bücher, Magazine, Social Media oder Fernsehserien hilfreiche Ansätze für ein Thema liefern. Damit dir kein Geistesblitz für einen Blogartikel entgeht, solltest du immer ein Notizbuch dabeihaben. Alternativ kannst du dein Smartphone nutzen mit Notiz-App, Diktierfunktion oder zum Fotografieren.

 

3. Schritt: Mehrwert für deine Zielgruppe finden

Egal, welche Art Blog du erstellen willst, er sollte einen Mehrwert bieten. Das heißt, ein Unternehmensblog sollte Probleme der Leser ansprechen und lösen. Er sollte sie unterhalten und wichtige Denkansätze liefern. Tut er das nicht, wirst du langfristig keinen Erfolg mit einem Blog haben.

Neben dem Mehrwert als Kern sollte jeder Artikel auch ansprechend gestaltet sein. Wichtige Punkte sind:

  • Überschrift
  • Erwartungen erfüllen
  • Auflockerungen wie Bilder und Videos
  • Absätze und Zwischenüberschriften
  • Abwechselnde Content-Formate (Artikel, Videos, Checklisten, Anleitungen etc.)
  • Sprache, die zur Zielgruppe passt aber gleichzeitig glaubwürdig bleibt
  • Gute Lesbarkeit
  • Call-to-Action (Handlungsaufforderung)

 

4. Schritt: Was auf keinem Blog fehlen darf

Wenn du einen Blog starten willst, solltest du dich auch jedem neuen Leser vorstellen. Eine Webseite „Über mich“ darf also nicht fehlen. Denn ist der Blog erst einmal erstellt, kommen viele Leser vorbei, die dein Unternehmen unter Umständen noch nicht kennen.

Hier hast du die Möglichkeit, über dich, deine Marke und dein Team zu sprechen. Mit entsprechendem Storytelling fesselst du deine Leser. Du kannst den Bereich auch dafür nutzen, um Kooperationspartner zu gewinnen. Dafür zeigst du beispielsweise wichtige Kennzahlen oder Testimonials.

 

5. Schritt: Reichweite aufbauen

Blog starten und das war’s? Nicht ganz, schließlich willst du, dass deine Inhalte viele Menschen erreichen. Dafür kannst du verschiedene Wege nutzen. Zum einen sollten du und deine Mitarbeiter suchmaschinenoptimierte (SEO) Artikel schreiben. Dadurch werden die Inhalte langfristig bei Google besser gelistet.

Als weiteren Kanal kannst du Social Media nutzen. Promote deinen Blog auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Co, indem du beispielsweise neue Artikel postest. Sharing-Buttons am Ende jedes Textes animieren Leser dazu, den Inhalt privat zu teilen. Du kannst auch dein Influencer Marketing dazu nutzen, um durch Multiplikatoren mehr Reichweite für deinen Blog zu generieren.

Zuletzt kannst du auch auf Flyern, Werbeanzeigen oder im Newsletter auf deinen Blog hinweisen. Wenn du diese Schritte befolgst, steht dem Erfolg deines Blogs nichts mehr im Weg.

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